Wie Menschen, haben auch Vögel verschiedene Bedürfnisse und gestalten ihr "Wohnreich" unterschiedlich.
Dies muss man beim Bau eines Nistkastens für Vögel berücksichtigen. Zunächst einmal muss man wissen, dass in Nistkästen nur bestimmte Vögel brüten, und zwar die Höhlenbrüter. Je nach dem, für welche Vogelart ein Nistkasten gebaut werden soll, muss man die Größe des Einflugloches planen. Wählt man hier eine Öffnung mit 32 mm Durchmesser, könnten später einmal Meisen, Kohlmeisen, Kleiber oder auch Gartenrotschwänze ihre Jungen in diesem Nistkasten großziehen. Zunächst einmal benötigt man 2 cm dicke Holzbretter, beispielsweise aus Fichtenholz. Innen sollte das Holz rau bleiben, außen kann das Holz geglättet werden. Um eine lange Lebensdauer des Nistkastens zu gewährleisten, kann man die Bretter vor der Weiterverarbeitung mit einem Holzschutzmittel behandeln.
Hier ist zu beachten, dass der Nistkasten erst aufgehängt wird, wenn alles getrocknet ist. Die Bretter können jetzt entsprechend der gewünschten Baugröße bearbeitet werden und zusammengesetzt werden, hierfür sollte man Schrauben oder wetterfesten Holzleim verwenden. Das Einflugloch sollte mit einem Bohrer vorgefertigt und sodann mit einer Stichsäge ausgesägt werden. Nun kann man den Nistkasten anbringen, hier sollte man einen nicht ganz so sonnigen Platz wählen. Der Abstand zum Boden sollte mindestens 3 m betragen. In den Herbstmonaten sollte man den Nistkasten säubern und so wieder fit für das nächste Gelege machen.