Bäume und Sträucher sollten in regelmäßigen Abständen "fit gemacht" werden, damit sie dadurch gekräftigt werden, um im Folgejahr wieder gesund zu gedeihen und zu blühen.
Dieses kann (abhängig von der jeweiligen Pflanzensorte) entweder zum Winter hin oder im Frühjahr vor der ersten Blüte geschehen. Die Arbeit kann, abhängig vom Umfang der zu beschneidenden Äste und Zweige recht mühsam und arbeitsintensiv sein. Daher haben sich viele Unternehmen, die sich mit der Produktion von Astscheren und Gartenzubehör befassen, zum Ziel gesetzt, dem (Hobby-) Gärtner diese Arbeit um ein Vielfaches zu erleichtern und dementsprechend einige hilfreiche, technische Raffinessen "integriert". Astscheren sind heutzutage überwiegend aus einer speziellen Art Stahl hergestellt, so dass sie einerseits verhältnismäßig leicht in der Hand liegen, aber dennoch bei dicken und schwer zu bearbeitenden Ästen nicht "schlappmachen".
Damit die Kraft raubenden Schneidearbeiten auch bei höher wachsenden Zweigen und Ästen vereinfacht wird, sind im Fachhandel zudem so genannte Stangenscheren (auch als Teleskopscheren bezeichnet) erhältlich, so dass man bequem vom "sicheren Erdboden" aus die Bäume und Sträucher beschneiden kann. Darüber hinaus findet man im Internet oder vor Ort im Baumarkt (o. ä.) auch Scherenmodelle, welche mit einer besonderen (Lack-)Schicht überzogen sind, so dass sie beim Schneiden nicht mehr an eventuell vorhandenen Harzstellen kleben bleiben, wodurch "ganz nebenbei" ein mögliches Verletzungsrisiko minimiert wird.