Wie wohl jeder weiß, ist die Axt eines der wichtigsten Hilfsmittel, um Bäume zu fällen, Jedoch sollte man bei der Auswahl der richtigen Axt einige Dinge beachten.
Am sinnvollsten ist es, auf eine handgeschmiedete Axt zurückzugreifen. Aufgrund der Art ihrer Herstellung sind solche Äxte auch nicht geglättet oder einbrennlackiert. Nachdem die Axt nun geschmiedet und geschliffen wurde, werden gute Axtbauer den Axtkopf nochmals erhitzen. Durch eine sehr schnelle Abkühlung, die meist im Wasserbad stattfindet, erhält die Axt dann die nötige Härte. Doch wie wird diese Härte bestimmt? Die Einheit hierfür ist Rockwellhärte, kurz RH, und wird ermittelt, indem eine Stahlkugel aufgepresst wird.
Die Tiefe des Eindrucks, die diese hinterlässt, ergibt dann die Rockwellhärte. Auch auf den Stiel sollte bei der Auswahl einer Axt geachtet werden. Bewährt hat sich hier vor allem Hickoryholz, was besonders hart und zäh ist. Dabei muss das Holz auch ausreichend trocken sein, wenn es an dem Axtkopf befestigt wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass es schrumpft und sich mit der Zeit löst. Auch bei der späteren Verwendung und Lagerung der Axt müssen einige Regeln beachtet werden, um ihr ein möglichst langes Leben zu bescheren. So sollte die Lagerung nicht zu trocken erfolgen, denn auch in diesem Fall kann sich der Stiel verziehen und löst sich mit der Zeit ab.