Wer es sich zutraut, als Laie das Dach seines Eigenheimes selbst decken zu wollen, sollte sich bereits im vorhinein diesen Schritt sehr gut überlegen, denn auf der einen Seite stecken sehr viele Gefahren hinter einem solchen Vorhaben und andererseits verbirgt sich dahinter ein außerordentlich großes Fehlerpotential.
Ein Dach soll natürlich in erster Linie vor äußeren Witterungseinflüssen schützen, es soll ein Schutz gegen Wärmeverluste etc. sein, so dass schon der kleinste Fehler fatale Auswirkungen haben kann. Gesetz den Fall, die untere Dachkonstruktion (aus Latten, Balken etc.) wird schief aufgestellt, bzw. instabil konstruiert? Was wäre, wenn beim Einbringen der Schutzfolie, der Glaswolle usw. plötzlich Löcher auftauchen oder beim Eindecken mit den Dachziegeln Mängel auftreten? Dieses sind nur einige der Risiken, die es natürlich unbedingt zu vermeiden gilt! Die gesundheitlichen Risiken, sprich: die Sicherheit der unerfahrenen Arbeiter auf dem Dach sowie die entsprechenden unfallversicherungstechnischen Konsequenzen werden hier einmal ganz außen vor gelassen…. Bedingt durch mangelndes Know-how, über welches eben nur gelernte Dachdecker verfügen, können also hohe Kosten durch - teils irreparable - Folgeschäden aufgrund von eindringender Nässe oder Feuchtigkeit, Schimmel usw. entstehen. In der Regel zahlt natürlich die durch unsachgemäße Arbeit entstehenden Mängel am Haus keine Versicherung. Was liegt in Anbetracht solcher Folgen näher, als sich vor Ort oder im Internet nach geeigneten, fachkundigen Dachdeckerunternehmen umzuschauen?