Sowohl im Bauwesen, im Kanalbau, als auch in der Gartenwelt ist das Thema "Bodenverbesserung" unerlässlich.
Bei Ersteren wird - um eine besondere Festigkeit der Bodenverhältnisse zu gewährleisten - häufig mit der Zugabe bestimmter Bindemittel gearbeitet. Auf diese Weise werden in der Regel außerordentlich zufrieden stellende Ergebnisse erzielt. Im botanischen Bereich hingegen gedeiht die überwiegende Zahl der Pflanzen jedoch am besten bei eher lockeren Bodenverhältnissen; liegt der PH-Wert darüber hinaus noch im leicht sauren Bereich, erfreut dies jeden Gärtner besonders. Wie hoch, bzw. wie gering allerdings die Nährstoffkonzentration im Boden ist, kann man als Laie natürlich nicht "mit bloßem Auge" erkennen, daher kann es - in speziellen "Härtefällen" - mit Sicherheit recht sinnvoll sein, den Rat eines entsprechend spezialisierten Labors einzuholen.
Entscheidender Nachteil hierbei ist nur, dass eine solche Maßnahme ausgesprochen kostspielig ist und man sich daher zuvor lieber die Frage stellen sollte, ob das geplante (Pflanz-)Vorhaben überhaupt in Relation zu den ggf. entstehenden Kosten steht. Ein guter Tipp könnte daher in diesem Zusammenhang sein, einen "Universaldünger" einzusetzen oder aber die "altbewährte" Kompostiermethode anzuwenden, denn dieses ist noch immer die effektivste Art, den Boden aufzulockern und die benötigten Nährstoffe zuzuführen. Muss der Boden ggf. "nur" aufgelockert werden, gilt das Einsetzen von Regenwürmern als zusätzlicher "Geheimtipp".