Biokamine

Kamine sind seit Jahrhunderten schon der zentrale Mittelpunkt eines gemütlichen Zuhauses.

Während sie früher neben dem Heizen von Wohnräumen auch als Kochstelle dienten, sind sie heute vielmehr ein Dekorationsgegenstand. Jedoch möchte niemand, früher wie heute, auf die heimelige Wärme des Kamins verzichten.

Immer beliebter hierbei wurden in den letzten Jahren die Biokamine. Sie sind aus natürlichem Holz- oder Steinmaterialien hergestellt und sind, wie andere Kamine auch, teilweise reichlich mit Glas und Metall verziert. Biokamine sind in vielen verschiedenen Formen und Farben erhältlich und passen sich so jedem Einrichtungsstil an.

Das besondere an Biokaminen ist, dass sie ohne die Entwicklung von Rauch funktionieren. Die arbeiten mit Bioalkohol, weshalb weder Rauch noch schädliche Abgase entstehen können. Die Abgase, die bei der Verbrennung entstehen, bestehen lediglich aus Wasserdampf und CO². Allerdings entsteht hierbei weniger Wasserdampf als bei einem handelsüblichen Luftbefeuchter.

Ein weiterer Vorteil eines Biokamins ist, dass man keine Genehmigung vom Vermieter oder von einem Schornsteinfeger benötigt und das lästige Holzsammeln, spalten und trocknen entfällt ebenfalls. Wichtig ist allerdings, dass es sich um einen Biokamin handelt, der TÜV geprüft ist. Biokamine sind jedoch nicht nur etwas fürs Auge, denn sie entwickeln auch Wärme. Dies ist zwar weniger als bei einem herkömmlichen Kamin, aber Räume bis zu 40m² sind durchaus erwärmbar.